Der Abwärtstrend verliert an Breite: Handschuhe stabil, Erholung noch nicht in Sicht
Caseway AICaseway4. Oktober 2026Handschuhe beendeten neun Wochen mit Verlusten und schlossen die Woche unverändert. Gleichzeitig sank der Anteil fallender liquider Items von 68,5 % auf 51,5 %. Wir sehen erste Unterschiede innerhalb des schwächelnden Markts: Der Rückgang erfasst nicht mehr ganz so viele Items, doch nach vier Verlustwochen in Folge steht der Gesamtindex mit 80,9 Punkten weiter auf dem Jahrestief.
Für ein einzelnes Item ist diese Pause noch keine Entwarnung. Nova | Wood Fired (Fabrikneu) fiel auf Steam von 2,96 $ auf 1,70 $, während Drittanbieter-Marktplätze einen Rückgang von 44,2 % zeigten. In der Woche wurden 126 Exemplare verkauft, weniger als üblich. Der Preisrückgang bestätigte sich also auch außerhalb von Steam, obwohl die Verkäufe nicht sprunghaft anzogen. Deshalb trennen wir die bessere Marktbreite von der Entwicklung einzelner Items im Inventar.
Was das bedeutet
- −0.7%MesserMesser machten 27,1 % des Handelsvolumens auf Steam aus, 1,1 Prozentpunkte mehr als in der Vorwoche. Ihr Index fällt jedoch bereits seit zehn Wochen in Folge und schloss mit 49,7 Punkten auf dem Jahrestief. Der Anteil am Handelsvolumen bedeutet nicht, dass Geld in das Segment fließt. Solange Messer einen größeren Anteil des Umsatzes ausmachen, während ihre Preise weiter sinken, gibt es keine Preiserholung im Segment.
- +143.8%UMP-45 | Continuum (Battle-Scarred)Einen Anstieg von 143,8 % bei einer üblichen wöchentlichen Schwankung von 5,3 % und einem vol_rel von 1,1 werten wir als Überbewertung. Drittanbieter-Marktplätze bestätigten die Richtung mit einem Plus von 175,8 %. Auch die Field-Tested-Version wurde bei üblichen Verkaufszahlen teurer, und Drittanbieter-Marktplätze bestätigten den Anstieg. Der Sprung von Aufkleber | nettik (Holo) | Köln 2026 um 85,7 % bei nur 8 Verkäufen ist dagegen typisches Rauschen in einem illiquiden Markt.
- −1.9%AgentenAgenten erreichten zum ersten Mal seit einem Jahr ein neues Tief und liegen 53,7 % unter ihrem Jahreshoch. In den vergangenen 90 Tagen verloren sie 19,7 %. Bei Pistolen und Gewehren liegt der Abstand zum Jahrestief dagegen noch bei 15,6 % beziehungsweise 19,5 %. Für die Bewertung des eigenen Inventars ist dieser Unterschied zwischen den Segmenten hilfreicher als der allgemeine Eindruck einer Woche mit weniger fallenden Items.
- −3.5%AufkleberAufkleber | FURIA (Gold) | Antwerpen 2022 wurde häufiger als üblich verkauft: 74 Verkäufe in einer Woche bei einem vol_rel von 3,3. Bei Aufkleber | FURIA (Glanz) | Köln 2026 ging die höhere Aktivität mit einem bestätigten Preisanstieg von 52,8 % einher. Das gesamte Segment liegt dennoch 68,3 % unter dem Jahreshoch. Einzelne Aufkleber werden häufiger als üblich verkauft, doch der Index des Segments fällt bereits die vierte Woche in Folge.
Szenarien für die Woche
- Die Pause bleibt lokalBleiben die Handschuhe eine weitere Woche unverändert, während der Gesamtindex seine Verlustserie fortsetzt, bleibt die Entwicklung zwischen den Segmenten unterschiedlich. Bis zum nächsten Bericht würden Handschuhe bei etwa 56,7 Punkten, der Gesamtindex unter 80,9 und der Anteil fallender liquider Items über der Hälfte für dieses Szenario sprechen.
- Die Stabilisierung weitet sich ausSteigen die Handschuhe bis zum Finale der ESL Pro League Season 24 am 11. Oktober nach einer Woche ohne Veränderung wieder, während der Anteil fallender liquider Items unter die Hälfte sinkt, würde sich die Erholung über ein einzelnes Segment hinaus ausweiten. Bestätigt wäre das Szenario bei einem Handschuhindex über 56,7 Punkten und einem Gesamtindex über 80,9, sofern die Verlustserie endet.
- Messer fallen auf ein neues TiefFallen Messer eine elfte Woche in Folge, während ihr Anteil am Handelsvolumen erhöht bleibt, trifft ein größerer Anteil des Umsatzes erneut auf niedrigere Preise. Eine Woche später lässt sich das prüfen: Der Messerindex müsste unter 49,7 Punkten liegen, während ihr Anteil am Handelsvolumen mindestens die aktuellen 27,1 % erreicht.
Die Szenarien sind Überlegungen auf Basis der Wochendaten, keine Finanzberatung.
Die Woche in Zahlen
28. September – 4. OktoberIndizes
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